Star Cruiser Penetration

Eine fantastisch, bombastische Sci-Fi Geschichte über die Abteuer von Captain J.T Cook und seiner wahnsinnigen Crew.

Bild von J.B.

Mit vollgas in die unendlichen weiten ... oder so ähnlich

Billy Bob: „Hey lass mein Teil los!“

Er schlägt Jürgen die Hand von Steuerknüppel

Billy: „Ich fliege!“

Jürgen: „Hey Billy, du scheiß Pisser. Ich glaube du spinnst. Das ist mein Knüppel. Mensch, Esaja, Tyler sagt doch auch mal was!“

Esaja: „Ihr könnt euch ja abwechseln. Hauptsache ihr haltet eure Fressen! Das Geblubber nervt!“

Tyler: „Jürgen lass sofort den Knüppel los, Billy ist der Pilot. Geh auf deinen Posten und…und…ach, tu einfach das was du immer tust!“

Billy guckt ihn erwartungsvoll an

Billy: „Na?“

Vor sich hingrummelnd überlässt Jürgen Billy den Steuerknüppel. Er ist sauer und setzt sich auf den Kommandosessel und holt unter dem Polster seinen Space Playboy raus.

Tyler: „Hey Jürgen, so was nennt man auch sexistisch.“

Jürgen: „Das sagt die Stammkundin des Po Pa Rough.“
( Lexikon: Po Pa Rough- Männerstriplokal auf P²5)

Tyler: „Das ist nicht wahr! So eine gemeine Verleumdung!“

Billy Bob: „Du Schwein! Wie kannst du deswegen solche Unterstellungen aussprechen?!“

Esaja: „Here we go again…“

War nämlich nicht das erste Mal, dass so eine Diskussion entstand…

Jürgen: „Ist doch wahr!“

Billy: „Sag das noch einmal und du bist Geschichte!“

Mit hochrotem Gesicht stellt sich Tyler vor Jürgen und schlägt ihn mit geballter Faust genau auf die Nase.

Jürgen: „Au! Auaaa!“

Esaja applaudiert.

Jürgen schaut runter.

Jürgen: „Ja…ihr habt wahrscheinlich recht, ich bin ein Versager und ein schlechtes Crew Mitglied. Es ist für alle besser wenn ich…“

Er schluckt. Esaja verschränkt die Arme vor der Brust.

Esaja: „Wenn was?“

Jürgen holt einen Zettel raus und gibt ihn Billy Bob.

Billy Bob: „Eine Rechnung für den Space Playboy an Tyler?!“

Jürgen: „Ups, falscher Zettel hier der Richtige.“

Billy liest vor:

Hiermit kündige ich, Jürgen J. Tie Cook meinen Vertrag bei dem Weltraumschiff „Star Cruiser Penetration“

Hochachtungsvoll
Jürgen Tie Cook

Billy versucht das aufkommende Glücksgefühl zu unterdrücken

Billy: „So…ja…“

Tyler: „ Vorher bringst du das mit der Rechnung in Ordnung!“

Esaja: „…“

Jürgen: „…“


Jürgen ist grade dabei seine Tasche zu packen als es an der Tür piept.

Jürgen: „Ja…“

Esaja kommt herein.

Esaja: „Ähm…ich wollte…äh…nun ja…“

Jürgen sieht sie traurig an.

Esaja: „Ich…ich…Du solltest deine verdreckten Sachen aus dem Cockpit räumen, nicht das du noch irgendetwas vergisst.“

Sie dreht sich auf dem Absatz um und geht einmal tief durchatmend davon.

Jürgen: „Tja, das war`s!“


Jürgen geht zum Cockpit und holt seinen Space Playboy, seine Notration Kaugummi und seine Ersatzdienstjacke im Aufenthaltsraum. Mit zwei vollen Taschen verlässt er die Star Cruiser Penetration, die Zurzeit im Hanger D von New Miggi auf dem Mars angedockt ist.

Yeah endlich!, denkt Billy Bob und kann gerade noch einen freudigen Ausruf unterdrücken.

Tyler: „Wehe, wenn ich irgendwann eine Rechnung bekomme! Dann verklag` ich ihn!“

Billy Bob: „Recht hast du! Wär` ja noch schöner wenn du für seinen Schmuddelkram geradestehen solltest. Hoffentlich hat er die Kaugummis entfernt, die unterm Sitz kleben. Das ist soo eklig!“

Esaja (schreit): „Habt ihr denn keine anderen Sorgen, ihr oberflächlichen Affen!!“

Verdutztes Schweigen…

Tyler: „Öh…Esaja? Alles in Ordnung?“

Esaja: „Ja Klar! Es ist alles bestens und die Sonne scheint mir aus dem Arsch!“

Sie stürmt davon.

Billy Bob. „Vielleicht wollte sie die Kaugummis selbst behalten...“


Hanger D. Eincheckzentrum. Jürgen steht in einer Schlange vor dem Check-In.

Esaja: „Jürgen!“

Jürgen reagiert nicht und sie rennt zu ihm.

Esaja: „hey…“

Er dreht sich zu ihr.

Jürgen: „Ja?“

Esaja: „Du geht’s einfach, ohne dich zu verabschieden?“

Jürgen: „Was bringt das denn?“

Esaja schaut zur Seite.

Esaja: „Wir werden uns nie mehr wieder sehen?“

Jürgen schüttelt den Kopf.

Esaja rinnt eine Träne über die Wange. Jürgen hebt eine Hand und wischt sie weg.

Jürgen: „ Mach´s gut Esaja.“

Er küsst sie auf die Stirn und geht.


Esaja sitzt alleine im Cockpit und starrt auf Jürgens ehemaligen Sitz. Er war jetzt schon seid einer Woche fort. „Er kommt schon wieder“, hatte Tyler gesagt. „Was soll er schon ohne uns machen?“. Billy und Tyler genossen es offensichtlich, nicht mehr von Jürgen „belästigt“ zu werden.


Zu dieser Zeit liegt Jürgen gerade auf seinem neuen Bett in seinem neuen Quartier. Er hatte sich bei der fHA (Lexikon: fHA- freie Händler Allianz.) beworben und wurde auf Grund seiner langen Erfahrung als Captain und Pilot gleich als neuer Cap. Der Wellbird angestellt. Nun unterstand ihm eine Mannschaft von 150 Personen. Jürgen schaute gedankenverloren das letzte gemachte Gruppenbild der Star Cruiser Penetration Mannschaft an. In Erinnerung schweifend, ließ er geräuschvoll einen Kaugummi platzen. Einen Moment lang war er überrascht, dass Niemand etwas sagte. Er hatte Esajas Stimme im Ohr: „Lass` das, du Nervsack!“ Dieses ewige Gekaue geht mir auf die Nerven, so kann ich nicht arbeiten!“ Er nimmt das Gruppenbild und hält es unter eine Feuerzeugflamme. Er zuckte zurück und nimmt seinen angesengten Finger in den Mund.

Jürgen: „Autsch.“

Dummerweise hat er auch das brennende Foto fallen gelassen und sein Bett fing sofort Feuer. Kreischend wie ein Waschweib springt er auf und läuft zweimal im Kreis bevor er auf die Idee kommt den Feuerlöscher zu holen. Vielleicht hatten die Anderen ja doch Recht, dachte er. Vielleicht bin ich ein Idiot. Jürgen löschte das Feuer, das in seiner Vorstellung viel größer war als in der Realität. Gerade mal die Bettdecke war angekokelt. Plötzlich klingelte es vor seinem Quartier.

Emma: Darf ich eintreten Cap.?“

Jürgen: „Herein.“

Emma und Jürgen knuddeln sich freudig. Sie waren Freunde, noch von der Militäruni. Wo Jürgen Emmas großes Vorbild war.

“Jürgen!“,begann Emma. „Ich muss dir was sagen…“

Jürgen: „Was denn?“ (ahnungslos)

Emma: „Ich…liebe dich…buhuu!“

Jürgen: „Öh, ja…ähm…“

Emma: „Ich habe schon damals auf dich gestanden, aber buhu (wieder Schluchzen)…der ganze militärische Drill…ich konnte es dir nicht sagen…ich wäre garantiert einem code red unterzogen worden…buhuuhu…!“

Jürgen nickte.

Jürgen: „…aha…“

Emma: „Und dann… Schluchz…ääh…hab ich dich nie mehr gesehen.“

Emma fing erneut an zu Schluchzen und fiel Jürgen um den Hals. Jürgen drückte ihn sanft von sich.

Jürgen: „Emma…ich…ich glaube nicht das du mich wirklich liebst. Du hast dich da in was hineingesteigert…“

Emma sieht verstört auf.

Emma: „Nein! Nein ich bin mir ganz sicher! Aber…du…du teilst meine Gefühle wohl nicht…Ich bin ja so naiv gewesen es dir zu sagen.“

Er nahm wieder Haltung an, salutierte und verpisste sich. Jürgen musste unweigerlich an Billy Bob denken. So verknallt war er damals auch gewesen. Tja hoffentlich verkraftet das das Emma. Er war ja schon damals beim Militär so sensibel gewesen.
Jürgen blickte in den großen Spiegel der neben ihm stand.

Jürgen zu sich selbst: „Tja, hier bin ich nun und trage für gute 150 Mann die Verantwortung. Hoffentlich werde ich meiner Position gerecht und wenn alles gut läuft werde ich in einem Jahr die anderen besuchen. Dann kann ich ihnen zeigen dass ich kein absoluter Versager bin. Vielleicht lade ich dann Esaja mal zum Essen ein.“


Inzwischen schlenderte Billy Bob zufrieden pfeifend durch die Gänge der Star Cruiser Penetration. Er kam vom Quartiersarzt. „Erstaunlich“, hatte dieser gesagt, „wie ein Magengeschwür sich in einer Woche zurückbilden kann! Das ist ein medizinisches Phänomen!“
Billy Bob trauerte Jürgen wirklich kein Stück nach.

Billy: „Mir geht’s ja soo gut!“

Esaja gesellte sich zu ihm.

Esaja: „So gute Laune?“

Billy: „Jepp! Ich bin viel entspannter seid Jürgen…“

Er unterbricht abrupt, als er Esajas finstere Miene sah.

Komisch, sie ist die ganze Woche schon so Scheiße drauf…,denkt er bei sich und konnte das gar nicht verstehen.

Muttercomputer: „Ein Schiff der Klasse M6 nähert sich mit konstanter Geschwindigkeit.“

Billy: „Oh…shit...“

Esaja: „Ich brauch nen Bit…“

Sie brach in schallendes Gelächter aus. Billy schaut sie fragend an.

Billy durchs Comgerät: „ Tyler…wir treffen uns auf der Brücke.“

Esaja: „Wuschwuuschsch.“

 


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